Jahresorden 2003/2004

Olympiastadt Brühl –
Die Geschichte der fünf Kreise(l)

1994/95 begann die Planung zur Olympiastadt. Es wurde am Ortseingang

aus Schwetzingen kommend der erste Kreis(el) (auf dem Orden oben rechts) erbaut. Damals noch voll Euphorie, wurde auch kurzerhand ein Künstler (Hr. Zimmermann aus Schwetzingen) verpflichtet, der eine Skulptur für diesen Kreis(el) entwarf. Diese stellt eine Pflugschar sowie das Wappen der Gemeinde, natürlich künstlerisch bearbeitet, dar.

1997 wurde die Kreuzung am Ortseingang von Rohrhof aus Brühl kommend durch einen Kreisel (auf dem Orden oben links) ersetzt. Da durch den Neubau des Kreisels der in direkter Nachbarschaft befindliche Brunnen wegfiel, entschloss man sich kurzerhand, auf dem neu erbauten Kreisel ein Wasserspiel zu installieren. Es halten sich unbestätigte Gerüchte, das unser Bürgermeister im letzten Sommer des Nachts mit einer Gummiente in diesem Wasserspiel gesehen wurde.

Zwischendurch wurde festgestellt, das die Kreuzung Mannheimer Landstrasse / Luftschiffring groß genug für einen Behelfskreis(el) (auf dem Orden oben Mitte) war. Dieser wurde dann auch sogleich erstellt. Zunächst nur durch einen Kreis weißer Begrenzungssteine markiert, wurde er dann doch mit Blumen bepflanzt um so ein wenig ansehnlicher zu werden. Dieser Kreis(el) wird nach Ausbau der Umgehungsstrasse entgültig fertig gestellt werden oder aber ganz wegfallen.

Im Jahre 1999 wurde der Kreis(el) (auf dem Orden unten rechts) in Richtung Ketsch erbaut. Bei den Ausgrabungsarbeiten am Leimbach wurde ein Turbinenrad aus dem ehemals dort stehenden Turbinenhäusel gefunden. Es wurde nun eine Ausschreibung für eine Skulptur auf dem Kreis(el), unter Einbeziehung des gefundenen Turbinenrades, gemacht. Diese wurde von Schülern des Bildungszentrum Brühl/Ketsch gewonnen und die Skulptur nach deren Vorlagen von Schlossermeister Karl Mündel aus Brühl gefertigt

2001 hat man sich dann seitens der Gemeinde entschlossen, die Olympiastadt komplett zu machen. Es fehlte nur noch ein Kreis(el) (auf dem Orden unten links) und der wurde, wenn auch der Platz gar nicht vorhanden war, mitten in Brühl erbaut. Erbaut klingt etwas übertrieben, es müsste eigentlich „hingelegt“ heißen. Denn der Kreisel ist so flach, das so mancher Autofahrer ihn erst dann wahrnimmt, wenn er mit den Felgen auf den Randstein stößt.

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